Skip to main content

Embryologie

Befruchtung II

Frühentwicklung >

Eisprung und Befruchtung

[ 4/12 ]

Die befruchtungsbereite Eizelle wird von ca. 10 hoch 3 bis 10 hoch 4 Spermien erreicht. Polyspermie (Eindringen mehrerer Spermien in die Eizelle) wird durch die verbliebene Corona radiata und die Zona pellucida (Verzögerungselemente) verhindert. Viele Akrosomen sind nötig, um enzymatisch Penetrationskanäle durch die genannten Schichten zu schaffen. Dies erfolgt vorwiegend durch Hyaluronidasetätigkeit. Hyaluronidase wird durch die Akrosomreaktion. die Auflösung: der Spermienkopfmembran und der äußeren Acrosommembran. freigesetzt.

Der erste vollständige Penetrationskanal durch alle Schichten wird von einem Spermium genutzt, um mit der Ovozyte in unmittelbaren Kontakt zu treten. Beide Plasmamembranen verschmelzen miteinander und der Spermieninhalt (v.a. das genetische Material) dringt in die Ovozyte ein. Dieser Prozess führt zu einer sehr schnellen Entleerung der submembranösen Zisternen in die Zona pellucida. Sie quillt sofort auf und wird dadurch impermeabel für weitere Spermien. Die aufgequollene Zona pellucida wird als Befruchtungsmembran bezeichnet.

Eine Bauchhöhlenschwangerschaft kann entstehen, wenn die Ovozyte nicht vom Fimbrientrichter aufgefangen wird, sondern in die Excavatio recto-uterina (Douglas-Raum) fällt und dort befruchtet wird.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

Test-Navigator

Test 1 • Test 2 • Test 3 • IMPP
Test 1 • Test 2 • IMPP
Test 1 • Test 2 • IMPP

Alle Tests im Überblick