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Embryologie

Einleitung

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Die nachfolgende Entwicklungswoche steht im Dienst der Plazentaentwicklung und der Keimblattbildung. Aus didaktischen Gründen wird zunächst die Plazentabildung besprochen, da alle weiteren Schritte nur über Nährstoffzufuhr aus dem Stratum functionale des Endometriums erfolgen können.

Der Nährstoffreichtum des Stratum functionale ist gegeben durch eine erhebliche Menge an Monosacchariden und Aminosäuren in der interstitiellen Flüssigkeit und einer starken maternalen Blutzufuhr durch endometriale Spiralarterien.

Diese Ressourcen werden durch das aggressive Wachstum der Trophoblastzellen am Anheftungspol erschlossen. Zuerst wird das Epithel des Endometriums durchdrungen, dann wachsen Trophoblastzellen als Zytotrophoblast zwischen die Functionalis-Zellen ein. Zytotrophoblastzellen mit unmittelbarem Kontakt zum mütterlichen Gewebe bilden durch Einschmelzung ihrer Interzellularmembranen den Synzytiotrophoblasten. In diesem bilden sich Hohlräume (Kavernen = Lakunen). Schließlich werden die Spiralarterien erodiert, und deren Blut ergießt sich in die Kavernen. So kann durch die Aktivität des Synzytiotrophoblasten das mütterliche Blut für die kindliche Entwicklung genutzt werden.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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