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Embryologie

Zusammenfassung

[ 9/10 ]

Zum Abschluss noch einmal der kontinuierliche Ablauf der Entwicklungsvorgänge der 2. Woche.

Nach Anheftung der Blastozyste und lytischer Penetration des Endometriumepithels erfolgt die Größenzunahme des Trophoblasten mit seinen zwei Anteilen und die Bildung von Kavernen, die sich sukzessive mit maternalem Blut und Uterindrüsen-Sekret füllen. Derart wird die Voraussetzung des Plazentakreislaufs geschaffen und die Ernährung des Keimlings sichergestellt.

Daneben formen sich die ersten beiden Keimschichten – Hypoblast und Epiblast – heraus. Durch laterale Proliferation dieses Gewebepools entwickeln sich der Dottersack und das Amnion. Ebenfalls in der Randzone der Keimscheibe entsteht eine neue Gewebeformation – das extraembryonale Mesoderm. Dieses wächst in Schichten aus, die sich dem Amnion, dem Dottersack und der Blastozystenmembran unmittelbar anlagern. Alle somit entstandenen Eihäute sind dann zweischichtig; das Mesoderm dieser Schichten hat zahlreiche Potenzen, u. a. die Bildung von Blutgefäßen.

Nach diesen Entwicklungsschritten, die etwa die zweite Woche der Embryonalentwicklung einnehmen, hat der Keimling ein Stadium erreicht, das die Ausformung des intraembryonalen Mesoderms und anschließend die Bildung von ersten Organen erlaubt.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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