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Embryologie

Entwicklung der Plazenta I

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Entwicklung der Plazenta

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  • In seltenen Fällen kann die Entwicklung des Keimlings unterbleiben und der Trophoblast entwickelt sich ungeregelt; diese Fehlentwicklung wird als Blasenmole bezeichnet.
  • Die Plazenta ist zur Synthese verschiedener Stoffklassen befähigt. Dazu gehören in der Frühphase Fettsäuren und Glykogen, sowie Hormone, die aus plazentar gebildetem oder mütterlichem Cholesterin synthetisiert werden.

Der Synzytiotrophoblast - hier in einer Darstellung, bei der alle Zellgrenzen entfernt wurden - hat bereits einige endometriale Blutgefäße erodiert; das Blut befindet sich in blasigen Kavernen (sinusartige Kammern) innerhalb des Synzytiotrophoblasten.

Die Blutkavernen im Synzytiotrophoblasten vergrößern sich durch Fusion. Apikal finden sich kaum Blutkavernen. Hier wächst der Embryo mit seinen Eihäuten und dem Uterusepithel kontinuierlich und wölbt sich in das Uteruslumen vor. Auf der Basalseite zeigt das mesodermale Gewebe des Chorions erste Protrusionen (fingerförmige Auswüchse), die sich später zu den Plazentazotten entwickeln werden.

Fast alle Blutkavernen sind fusioniert. Der Blutsee wird von endometrialen Arterien versorgt. Endométriale Venen - hier nicht dargestellt - führen das Blut zum maternalen Kreislauf zurück. Der Blutsee (intervillöser Raum) ist in unmittelbarem Kontakt zum Synzytiotrophoblasten. Vom Endometrium wird der Blutsee durch die Synzytiotrophoblastschale abgegrenzt.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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