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Embryologie

Definitive Ausgestaltung der Plazenta

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Entwicklung der Plazenta

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  • Die Plazenta kann auch pathologische Verwachsungsformen oder gar invasive, tumorartige Stukturen entwickeln. Eine Placenta accreta ist die komplette Durchwachsung des Endometriums mit fester Verwachsung am Myometrium. Die Placenta percreta zeichnet sich durch eine komplette Durchdringung des Myometriums (und u.U. des Perimetruims) mit Plazentazotten aus. Bei beiden Formen kommt es nicht zur regelrechten AbLösung: der Nachgeburt und sie können kritische Blutungen hervorrufen.
  • Eine Placenta praevia liegt vor, wenn sich die Plazenta über dem Muttermund entwickelt. Folge sind Sickerblutungen, und eine Geburt kann nur durch Kaiserschnitt erfolgen.

Parallel zum Wachstum des Embryos wächst auch die Plazenta. Diese Größenzunahme erfolgt durch die Proliferation des embryonalen plazentalen Gewebematerials und der Vergrößerung des Uterus mit seinen unterschiedlichen Schichten. Auf maternaler Seite werden bald Vorwölbungen angelegt, die später die Plazentarsepten ausbilden.

Ab der ca. 15. Woche ändert die Plazenta ihre Grundstruktur und ihre Gewebezusammensetzung nicht mehr. Wichtige neue Merkmale in der ausdifferenzierten Plazenta sind die Haftzotten und die Plazentarsepten. Die Haftzotten sind rein embryonalen Ursprungs und verbinden die Chorionplatte mit der Decídua basalis. Die Septen sind maternalen Ursprungs - überzogen von Synzytiotrophoblastenschale. Sie optimieren den Blutfluss im intervillösen Raum.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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