Oberflächenmorphogenese II
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Gestaltentwicklung
Größen- und Oberflächenveränderungen des Embryos von der 5. bis zur 8. Woche
Während der 4. Woche hat sich der Embryo entlang eines Faltensystems (Kopf-, Seiten-, Schwanzfalten) abgefaltet, wobei die Anlage des Nervensystems vollständig in die Tiefe verlagert wurde. Herz- und Leberanlage sowie der Haftstiel (Nabelstrang) und die Armknospe zeichnen sich ab, und in der ventralen Kopfregion hat sich die Kiemenbogenregion (hier Mandibularbogen; Unterkiefer, Oberkiefer) ausgebildet.
In der folgenden Sequenz werden Stadien vorgestellt, die den Übergang vom Entwicklungsschema des Säugetiertypus zum menschlichen Oberflächenrelieferkennen lassen.
Neben der Reduktion der embryonalen Cauda (differenzielles Wachstum), der Abrundung und Streckung des Körpers und der Aufrichtung und der Größenzunahme des Kopfes fallen – als Veränderungen an der Körperoberfäche – die Bildung von
- Beinknospen (d32)
- Augenanlagen (d36)
- Hand- und Fingeranlagen (d41)
- Fuß- und Zehenanlagen (d51 ) und schließlich
- Lid- und Ohranlagen (d56)
auf.
Die Assoziation von Haftstiel und Dottersack wird im Folgenden als Nabelschnur bezeichnet.
