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Embryologie

Hirnentwicklung II

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Entwicklung des ZNS

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In der Fortsetzung der Animation betrachten wir die Entwicklung von der siebten Woche bis zum Alter von ca. 20 Wochen. Dabei stehen die Massenzunahme der Vorderhirnbläschen und des Cerebellums sowie die großen Faltungsvorgänge im Vordergrund, die zur Lappengliederung des Hirns führen.

An der Endhimhemisphäre kommt es um einen zentralen ruhenden Pol (Insula) nach frontal und parietal zu enormen Massenzunahmen (Frontal-, Parietallappen). Auf diese Weise bildet sich nach caudal der Occipitallappen aus, von welchem aus sich der Temporallappen ventral - und um die Inselregion herum - nach rostral verschiebt. Die Cerebellumentwicklung zeigt zunächst eine mediale Wulst, aus der sich die beiden Hemisphären formen, die auf Grund ihrer starken Proliferation den Vermis eingesenkt zurücklassen. Im Cerebellum beginnt die blattartige Gyrusbildung deutlich früher als im Cortex.

Diese geschilderten Prozesse setzen sich fort, und wir können das primordial angelegte Gehirn mit zunächst wenigen angedeuteten Gyri und Sulci nach ca. 20 Wochen erkennen.

Die abschließende Differenzierung besteht in der Massenzunahme insbesondere des Telencephalons und simultaner Vermehrung von Gyri und Sulci.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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