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Embryologie

Bildung Uterus/Vagina

Situs Retrositus >

Entwicklung Äußeres Genitale

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  • Uterusfehlbildungen beruhen auf mangelnder Verschmelzung oder Entwicklung der distalen Müller'schen Gänge:
    Uterus didelphis (2 Uteri, 2 Vaginae)
    U. bicornis (Corpus uteri +/- 2-geteilt)
    U. septus (2-kammeriger Uterus)
    U. unicornus (1-seitig Tube nicht entw.)
  • Agenisie von Uterus und Vagina: Fehlende Anlage des Utrovaginalkanals >> Fehlen des Sinuvaginalhöckers (MRKH-Syndrom)
  • Vaginalatresie: apoptotische Kanalisation des Sinuvaginalhöckers unterbleibt >> transversales, vaginales Septum verschließt die Vagina.
  • Hymenalatresie: persistierendes, nicht perforiertes Hymen.

Die Trennung von Sinus urogenitalis und Anus ist nach 9 Wochen vollzogen.

Die Trennung des Sinus urogenitalis und Entwicklung des Uterus lässt sich in einem Mediosagittalschnitt optimal erklären.

Noch besteht keine luminale Verbindung zwischen Derivaten des Wolff’schem Ganges und dem Sinus urogenitalis. Jedoch verdickt sich dessen Wand zum Müller-Hügel.

Das Material des Müller-Hügels proliferiert zum Sinuvaginal-Höcker.

Im Sinuvagial-Höcker gehen zentral Zellen (schistozerk, Apoptose) zugrunde; der entstehende Hohlraum wird das Lumen der Vagina.

Dieser Hohlraum nimmt durch weitere apoptotische Prozesse Kontakt zum Uterovaginalkanal auf.

In der Kontaktregion zwischen Vagina und Uterus bildet sich die Portio uteri heraus. Durch Umbauprozesse in der Wand zwischen Sinus urogenitalis und Vagina trennen sich die beiden Strukturen in Richtung der Körperoberfläche. Noch wird das Lumen der Vagina durch das Hymen verschlossen.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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