Mesokard-Durchbruch
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Herz I
Um die Separierung des dorsomedian, in Einzahl angelegten Mesokards in ein venöses und ein arterielles Meso zu erklären, beginnt die nebenstehende Sequenz nochmals mit der Verschmelzung der Endokardschläuche zum singulären Herzschlauch.
Wie auf den vorangehenden Seiten dargestellt, hat sich die Herzzanlage von dorsal in die noch zusammenhängende Pleuro- Perikardialhöhle vorgewölbt. Das frühe Mesokard reicht ohne weitere schistocerge (= spaltraumbildende) Durchbrüche von den venösen Eingängen (caudal) bis zu den arteriellen Ausgängen (cranial).
Im Laufe der Krümmungsprozesse des Herzschlauches löst sich der zentrale Bereich des Mesokards schistocerg auf, so dass zwei Aufhängebänder persistieren: das venöse und das arterielle Mesokard. Der Durchbruch im zentralen Bereich des Mesokards imponiert postnatal als Sinus transversus perikardii.
