Obere Extremität
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Entwicklung der Extremitäten
Durch starke Proliferation von Sklero- und Myotom im Bereich der Hals- und der Thoraxsomiten C5 bis C8 und Th1 wird Ausgangsmatenal für die Knochen und die Muskeln des Schultergürtels und des Arms zur Verfügung gestellt. Zunächst als ungeformtes Sklerotomblastem, umgeben vom Myotom, gliedern sich von proximal nach distal die einzelnen Knochen ab. (Initial sind sie als Mesenchymmodell für die spätere Knorpelmatrize des endgültigen Ersatzknochens angelegt: „chondrale Ossifikation“.) Die Anteile von Sklerotom und Myotom lassen sich in der fusionierten, zellreichen Mesenchymmasse der sich differenzierenden Extremität kaum voneinander unterscheiden.
Deutliche Unterschiede treten erst wieder zu Tage, wenn die Knorpelmatrize für die späteren Knochen angelegt wird. Auf diese Weise lässt sich eine nach distal fortschreitende Differenzierung der Extremität beobachten, bei der die Ausformung der Phalangen am Ende steht.
Interessant ist die Entstehung der Clavicula, die als zunächst rein desmale Bildung nicht aus dem Sklerotom, sondern aus Mesenchym hervorgeht. Aus diesem Grund findet sich in der nebenstehenden Animation auch keine Sklerotommatritze dieses Knochens.
