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Embryologie

Perichondrale Ossifikation I

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Entwicklung der Knochen

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Die Besprechung der chondralen Ossifikation beginnen wir mit der Entschlüsselung der perichondralen Ossifikationsprozesse.

Der Röhrenknochen ist zunächst als Knorpelmatrize (blau) einschließlich des sie umgebenden Perichondriums (grün) angelegt. Im Perichondrium sind die Fasern des Stratum fibrosum schematisch angedeutet.

In einem Längsschnitt der Knorpelmatrize sind die unterschiedlichen Zonen der Verknöcherung herausgehoben: Im Ausschnitt 1 findet die perichondrale Ossifikation statt, die wir zunächst betrachten. Später wenden wir uns der im Ausschnitt 2 dargestellten enchondralen Ossifikation zu.

Bei stärkerer Vergrößerung sind der Hyalinknorpel und das Perichondrium, das mit Beginn der Ossifizierungsprozesse zum Periost wird, zu erkennen.

Vom Stratum osteogenicum des Periosts gliedern sich Fibroblasten ab, die sich palisadenartig der Oberfläche der Knorpelmatrize anlagern. Sie wandeln sich zu Osteoblasten um und scheiden zunächst knorpelwärts Knochengrundsubstanz (u.a. Kollagen I, Osteoid) ab. Zunehmend geben einzelne Osteoblasten die Grundsubstanz auch um den gesamten Zellkörper ab, so dass sich der Osteoblast vollständig in Knochenbälkchen einmauert und zum Osteozyten wird.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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