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Embryologie

Perichondrale Ossifikation II

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Entwicklung der Knochen

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Gleichzeitig mit der Initiation der Ossifikation wachsen Blutgefäße in die Knorpelmatrize hinein. Der erforderliche Platz dafür wird durch Chondroklasten (Knorpelfresser), die aus den Blutgefäßen austreten, durch enzymatischen Abbau der Knorpelgrundsubstanz geschaffen.

Durch fortschreitende Chondrolyse wird im Schaftbereich des späteren Röhrenknochens ein Hohlraum geschaffen, in dem sich die spätere Markhöhle ausbilden wird.

Aus den Blutgefäßen treten auch Osteoklasten aus, die von innen her die neu gebildeten Knochenbälkchen abbauen. Durch enzymatische Aktivität wird die Knochengrundsubstanz und die eingebetteten Kalziumkristalle lakunenartig aus den Knochenbälkchen gelöst. Diese Einbuchtungen werden als Howshipsche Lakunen bezeichnet.

Das Dickenwachstum des Röhrenknochens erfolgt durch Anlagerung von Knochen auf der Außenseite und Abbau von Knochen von der Markhöhle her. Osteoklasten fressen kontinuierlich innenliegende Knochenbälkchen, wogegen neu gebildete Osteoblasten neue Knochenbälkchen vom Periost her auflagern.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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