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Embryologie

Enchondrale Ossifikation I

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Entwicklung der Knochen

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Ausgang dieser Animation ist die knorpelige Knochenmatrize mit Perichondrium und der bereits bekannte Längsschnitt. In der Folge betrachten wir den Ausschnitt 2.

Wie bereits bekannt, wachsen aus dem Periost durch Tätigkeit der Chondroklasten Blutgefäße in die Knorpelmatrize hinein. Die Aktivität der Chondroklasten schafft Raum (Eröffnungszone), der frei wird für die Proliferation von Knorpel. Dessen Proliferation wird gefördert durch ein hohes Nährstoffangebot aus den neu gebildeten Blutgefäßen. Die Hyalinknorpelzellen in einem Abstand von ca. 80 – 100 pm vom Blutgefäß haben die stärkste Proliferationsfähigkeit. Ihre Tochterzellen stapeln sich in der Längsachse des späteren Knochens und werden deshalb als Säulenknorpel bezeichnet.

Die Säulenknorpelzellen, die sich in einem Abstand von ca. 30 – 40 pm vom Blutgefäß befinden, steigern ihren Stoffwechsel dramatisch und blähen sich gewissermaßen zum Blasenknorpel auf. Die Lebenszeit der Blasenknorpelzellen ist sehr begrenzt, sie gehen durch die Tätigkeit der Chondroklasten bzw. ein eigenes Apoptoseprogramm schnell zugrunde.

Die starke Proliferation im Säulenknorpelbereich ist für das Längenwachstum des Knochens verantwortlich.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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