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Embryologie

Lamellenknochen I

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Entwicklung der Knochen

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Durch die perichondrale und enchondrale Ossifikation entstehen zahlreiche Knochenbälkchen. Diese nehmen in Anzahl und Grösse zu. Nach einer gewissen Wachstumsphase beginnen die Knochenbälkchen zu fusionieren.

Durch die Fusion entsteht ein Netzwerk aus lockeren Knochenbälkchen, der Geflechtknochen. Im Randbereich ist der Geflechtknochen dichter als auf der Markhöhlenseite (Knochenmanschette). Die Markhöhle selbst bleibt frei von Knochenbälkchen.

In der weiteren Entwicklung beginnen Osteoklasten, die aus den Blutgefäßen des Geflechtknochens austreten, Gänge – überwiegend in Längsrichtung – in den Geflechtknochen hinein zu eröffnen. In diese nunmehr freien Räume wachsen, den Osteoclasten unmittelbar folgend, Blutgefäße ein. Diese Blutgefäße sind als Kapillarschlingen ausgebildet. Der Übersichtlichkeit halber wurden in der Animation nur die arteriellen Schenkel dieser Schlingen dargestellt. Tatsächlich werden die Arterien von rückläufigen Venen begleitet.

Seltener sind querverlaufende Gefäßbildungen (Pfeil), sie dienen der Verteilung des Blutes zwischen den längsverlaufenden Blutgefäßen.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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