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Embryologie

Abschluss der Eihautbildung

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Zum Zeitpunkt d 14 ist die Eihautbildung prinzipiell erfolgt. Es schließen sich in diesen Strukturen ausschließlich Proliferations- und Umbauprozesse an.

Dadurch sind alle Voraussetzungen erfüllt, die intraembryonalen Entwicklungsvorgänge voranzutreiben – Nährstoffzufuhr, Schutz und Differenzierungsschrittmacher sind durch die Eihäute gegeben.

Von diesen Vorgängen bemerken die schwangeren Frauen üblicherweise nichts, da diese Entwicklungsschritte während der zweiten Hälfte des Zyklus ablaufen.

Man schätzt, dass mehr als 50% der Erstschwangerschaften aufgrund von schwerwiegenden Entwicklungsproblemen (verursacht sowohl durch mütterliche als auch kindliche Fehlfunktionen) unbemerkt abortiert werden. Dies ist begründet dadurch, dass die frühen, grundsätzlichen Entwicklungsvorgänge besonders anfällig für teratogene (entwicklungsverändernde) Faktoren (Alkohol, Medikamente, Tabak) sind. Bei späteren Schwangerschaften nehmen durch den mütterlichen Organismus bedingte Entwicklungsstörungen ab.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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