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Embryologie

Fortsatzdarstellung

Kopf Hals ZNS >

Entwicklung des Gesichts

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  • Beachten Sie die relative Verschiebung des äußeren Ohres nach parietal. Pathologisch kann ein Tiefstand des äußeren Ohres mit schrägem Ohrmuschelansatz beobachtet werden.

Die 4. und 5. Seite zeigen die Frontal- und Lateralansicht der Kopfentwicklung jeweils untereinander. Diese Seite (4) verdeutlicht durch Farb- und Schraffurmarkierung Material der unterschiedlichen Fortsätze von Stirn und Schlund- (= Kiemen-) bögen.

Die Abbildungsfolge zeigt die Entwicklung von der 4. bis zur 30. Woche. Im Stirnfortsatz (blau) entwickeln sich aus den Nasenplakoden die Riechgruben. Die Riechgruben werden durch einen lateralen und einen medialen Nasenwulst umschlossen. Caudal sind die Nasenwülste durch eine tiefe Furche getrennt. Unter den Riechgruben verlängert sich der Oberkieferfortsatz (Maxillarfortsatz; grün) des 1.Schlundbogens rasch nach medial und engt das Stomodeum von lateral her ein (die Buccopharyngealmembran verschwindet während der 5.Embryonalwoche). Der Unterkieferfortsatz (Mandibularbogen; gelb), ebenfalls 1. Schlundbogen, ist bereits als vollständiger Bogen medial verwachsen. Dorsal der Riechgrube ist die Linsenplakode zu erkennen. Unter der Gesichtsanlage ist der Hyoidbogen (2. Schlundbogen) sowie die Kiemenbogenanlagen ausgebildet.

blau = Stirnfortsatz
grün = Oberkieferfortsatz
Schraffur = medialer Nasenwulst
gelb = Unterkieferfortsatz

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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