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Embryologie

Peritonealverhältnisse

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Darmentwicklung

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Die folgende Abbildung (Ansicht von ventral) zeigt die gewählte Schnittebene am letzten Haltepunkt:

In der nebenstehenden Animation werden in transversaler Schnittebene die Peritonealverhältnisse sowie die Lage der Organe zueinander verdeutlicht.

Am Tag 23 wachsen aus dem distalen Vorderdarm die Leber und die ventrale Pankreasknospe in das ventrale Mesenterium und die dorsale Pankreasknospe in das dorsale Mesenterium ein.

Nach Verschmelzung der ventralen mit der dorsalen Pankreasknospe liegt das Organ intraperitoneal im dorsalen Mesenterium.

Die ursprünglich breite Verbindung der Leber mit der ventralen Bauchwand wird zu einer schmalen Peritonealduplikatur, dem Lig. falciforme. Zwischen Leber und Darm entsteht das Lig. hepatoduodenale. Die Milz entwickelt sich im dorsalen Mesenterium und wölbt sich durch weiteres Wachstum linksseitig hervor; schließlich ist sie nur noch am Hilus mit dem dorsalen Mesenterium verbunden.

Das Pankreas verlängert sich im dorsalen Mesenterium bis an die dorsale Rumpfwand heran.

Durch die Verwachsung des dorsalen Mesenteriums mit dem Peritoneum der Rumpfwand gelangt das Pankreas in seine endgültige, sekundär retroperitoneale Lage. Die Milz verbleibt intraperitoneal. Ventral vor das Pankreas schiebt sich die Bursa omentalis als Nische der Bauchhöhle zw. Magen und Pankreas.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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