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Embryologie

Technisierte Zeichnung

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Darmentwicklung

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  • Zur Verdeutlichung wurden die Nabelschleifenschenkel in unterschiedlichem Kaliber dargestellt, der Magen als ovale Erweiterung angedeutet sowie der gesamte Vorderdarmabschnitt hellgrün gekennzeichnet.
  • Zum Scheitelpunkt der Nabelschleife führt die A. mesenterica superior.

Die Verdauungsprozesse im Magen-Darm-Kanal benötigen eine große Sekretions- und Resorptionsfläche. Um dieses auf makroskopischen Niveau zu erreichen, muss der Magen-Darm- Kanal möglichst lang sein. Problematisch für eine unbegrenzte Längenentwicklung ist das geringe Volumen der Abdominalhöhle. Folglich lässt sich eine Verlängerung des Magen-Darm-Kanals im gegebenen Raum nur durch zahlreiche Windungsprozesse erreichen. In unserer technisierten Abbildung ist die Abdominalhöhle als geschlossene Box und der Magen-Darm- Kanal als gestrecktes Darmrohr dargestellt.

Die Nabelschleifenbildung in ventraler Richtung ist der erste beobachtbare Windungsprozess.

Die Verlängerung insbesondere des oralen Schenkels der Nabelschleife führt zu ausgeprägten Undulationen des Darmrohrs (Jejunum und lleum).

Eine weitere Verlängerung des Darmrohrs wird erreicht durch eine Drehung des gesamten Nabelschleifenkomplexes um die obere Mesenterialwurzel herum; so werden auch die lateralen Bereiche der Abdominalhöhle vom Darmrohr ausgefüllt.

Da die Drehung insgesamt 270° umfasst, kommt es zu einer Überkreuzung des Dünndarms durch den Dickdarm. Die endgültige Elongation des Darmrohrs führt auch zu Undulationen im Sigmoid.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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