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Embryologie

Blutfluss im fetalen Herzen II

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Durch die Fortentwicklung der Ultraschallverfahren lässt sich der intrakardiale Blutstrom mit Hilfe von Dopplertechnik bereits pränatal diagnostizieren. Fehler können so frühzeitig erkannt und - sofern möglich - bereits intrauterin chirurgisch behoben werden.

Linkes Atrium und rechtes Herz sind mit sauerstoffarmem Blut gefüllt. Über die Nabelvene, den Ductus venosus und die Vena cava inferior wird nun sauerstoffreiches, nährstoffreiches Blut in das rechte Atrium geführt.

Die besonderen Strömungsverhältnisse leiten dieses Blut direkt in Richtung des Foramen ovale. Es passiert das Vorhofseptum und gelangt unmittelbar in das linke Atrium.

Aus dem linken Atrium, in dem sich bereits wenig sauerstoffarmes Blut nach Lungenpassage befindet, fließt das Mischblut in den linken Ventrikel, sodann in die Aorta und von dort in die Gefäße des Kopfes und der Arme. Nach der Einmündung des Ductus arteriosus mischt sich dieses Blut noch mit dem sauerstoffarmen Blut aus dem rechten Ventrikel. Das Mischblut wird dem Körperkreislauf zugeführt, ein Teil davon gelangt zu den Nabelarterien (Regeneration in der Plazenta).

Nun ergießt sich das Blut in den thorakalen und abdominellen Kreislauf, sowie in die unteren Extremitäten und die Plazenta.

© 2026 Dr. Senckenbergische Anatomie | Goethe-Universität Frankfurt

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