Bildung des Ventrikelseptums
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Herz II
- Interessant ist die relativ starke Entwicklung der Ventrikelwand insbesondere im Bereich der Einbuchtung zwischen Pro- und Metampulle. Hier liegt das Ausgangsmaterial für die Ventrikel- Septumbildung.
- Bereits zu diesem frühen Stadium kann eine trabekuläre Struktur der Ventrikelwand beobachtet werden.
- Beim solitären Herzschlauch wurde der Durchgang zwischen Atrium und Ventrikel als Atrioventrikularkanal bezeichnet. Durch das Verschmelzen der Endokardkissen wird der Atrioventrikularkanal in einen linken und einen rechten Atrioventrikularkanal gegliedert. Dies sind die Orte der späteren Atrioventrikul arklappen.
Blutfluss im fetalen Herzen II
Zu Beginn des Trickfilms wird die oberflächliche Gestaltung des Herzens zu -d25 gezeigt. Diese Abbildung entspricht der Endphase des Moduls Herzentwicklung zum solitären Herzschlauch. Nun wird durch leichte Rotation eine Ansicht von oben rechts auf die Herzanlage gezeigt, bei der die Einbuchtung zwischen Pro- und Metampulle der Ventrikelanlage (gestrichelte Linie) sowie die Mitte des Atrium annähernd in einer Sagittalebene gelegen sind.
Markiert durch den Pfeil sehen wir die Einbuchtung zwischen Atrium und Metampulle. Nun wird ein Schnitt durch diese Sagittalebene geführt und der Einblick in die Ventrikel- und Atriumanlage gezeigt. Im Bereich der dorsalen und ventralen Einbuchtung zwischen Atrium und Ventrikel beginnt die Zellproliferation und bildet zwei aufeinander zuwachsende Gewebewülste (Endokardkissen Pfeile). Dadurch wird die singuläre Ausstrombahn (Atrioventrikularkanal) schließlich in zwei Strombahnen getrennt.
Aus der Materialquelle zwischen Pro- und Metampulle entwickelt sich das Ventrikelseptum. Die Proliferation der Zellen der frühen Ventrikelwand beginnt streifenförmig entlang der Circumferenz und wächst auf die Ausstrombahn im Bereich des Bulbus cordis zu. Es entsteht ein Foramen interventriculare, das bis ~d45 persistiert. (Altersangaben beziehen sich auf Ventrikelseptumbildung!)
